Telearbeit Teil 1
Einleitung
Die technische Entwicklung macht es möglich: Telearbeit - arbeiten von
zu Hause. Durch den Einsatz von EDV und Telekommunikation werden immer
mehr Arbeitsplätze ausgelagert und in "Home Offices" umgewandelt.
Dezentrale Arbeitsplätze entstehen, die sich ausschließlich oder zum Teil
im privaten Wohnraum der Telearbeiter befinden.
Was sich auf den ersten Blick toll anhört, birgt auch Gefahren - sowohl
für Arbeitnehmer als auch Arbeitnehmer. Mehr tatsächliche und rechtliche
Freiheiten des Arbeitnehmers stehen geringeren Kontrollmöglichkeiten des
Arbeitgebers gegenüber.
Die rechtliche Bewertung der Telearbeit erfolgt nach dem allgemeinen
Arbeitsrecht. Allerdings besteht die Gefahr, in die Selbstständigkeit
"abzurutschen". Teilweise muss sich eine angemessene Bewertung erst entwickeln,
da neue Arbeitsformen auch neue Interessenlagen schaffen. Hierbei soll
der Überblick in diesem Ratgeber helfen.
Im vorliegenden ersten Teil des Ratgebers wird explizit für den Bereich
Telarbeit eine Abgrenzung zwischen Arbeitgeber und Selbstständigen vorgenommen
und die sich daraus ergebenden weitreichenden Konsequenzen erläutert.
Bei der Umstellung von betriebsinternen in Telearbeitsplätzen sind zahlreiche
gesetzliche Normen zu beachten - welche das sind, verrät der Ratgeber.
Außerdem werden wichtige Regelungen vorgegeben, die in einem Telearbeitsvertrag
nicht fehlen sollten.
Der zweite Teil wendet sich den Haftungs- und steuerrechtlichen Fragen
zu.
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