Das Internet bietet viele Sicherheitsrisiken. Mit der Nutzung und dem
Versenden von Daten werden viele Informationen Preis gegeben, die Aufschluss
über den Nutzer geben und manipuliert werden können.
Einige Beispiele:
Absenderangabe:
Verschickt jemand von seinem Rechner aus ein Datenpaket, erscheint als
Absender automatisch eine so genannte IP-Adresse. Diese wird jedem Internetnutzer
bei der Versendung von Daten zugewiesen, sodass er identifiziert werden
kann. Es ist jedoch möglich, diese Absenderangabe zu fälschen. Dadurch
können Unbefugte Zugriff auf Daten erreichen, die eigentlich nur dem
korrekten Absender zugänglich sein sollten.
Persönlichkeitsprofile:
Werden Nutzungsdaten statistisch ausgewertet, kann dies viel über den
Internetnutzer verraten, zum Beispiel über seine Surfgewohnheiten, Interessenschwerpunkte
oder Konsumverhalten. Er wird dadurch zum "gläsernen Surfer".
Cookies:
Mit Hilfe von Cookies kann ein Anbieter Nutzungsdaten auf der Festplatte
des Surfers speichern und beim nächsten Besuch seiner Web-Site wieder
einsammeln. So erfährt er, wann und wie oft ein Surfer seine Seite besucht
hat, welche Lieblingsseiten er hat und an welchen Angeboten er interessiert
war.
Datenklau:
Wer technisch versiert ist, kann Kreditkartennummern oder Telebanking-Codes
knacken. Die kriminelle Energie im Netz steigt langsam, aber dafür stetig
an. Je mehr Menschen Zugang zu diesem Medium finden und je einfacher
die Nutzung wird, desto mehr Möglichkeiten werden entdeckt, die Datenflut
für kriminelle Zwecke zu missbrauchen.