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Förderprogramme für junge Unternehmen und Existenzgründer gibt es reichlich. Allerdings ist es nicht gerade leicht, unter der Vielzahl der Angebote das passende zu finden. Eine neue Förderdatenbank erleichtert die Suche erheblich. Sie beinhaltet die über 1.000 Förderprogramme von Bund, Ländern und der Europäischen Union mit detaillierten Informationen. Die Suche kann unter anderem auf bestimmte Fördergebiete, -berechtigte oder -arten eingegrenzt werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich, sich nur Programme für arbeitslose Existenzgründer mit Wohnsitz in Hamburg anzeigen zu lassen. Neben der Schnellsuche in der Datenbank gibt es auch einen Förderassistenten, der Schritt für Schritt zum richtigen Förderprogramm führt. Hilfreich ist auch das Glossar, das Fachbegriffe aus der Förderpraxis kurz erläutert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat nämlich für Gründer und Jungunternehmer ein neues Online-Informationssystem für Existenzgründer geschaffen. In diesem führenden Internetportal zum deutschen Gründerrecht lassen sich über die internetbasierte "startothek.de" bundesweit Rechtsvorschriften, zuständige Anlaufstellen und die jeweils einzureichenden Unterlagen ermitteln. Nach Eingabe der Eckdaten für ein Gründungsvorhaben - z. B. Standort, Branche, Rechtsform - werden die gründungsrelevanten Vorschriften, die zuständigen Anlaufstellen und die jeweils einzureichenden Unterlagen individuell ermittelt und zu einem Beratungsergebnis zusammenfasst. Neben den gewerbe- und gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen werden auch das Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsschutzrecht sowie das Bau- und Umweltrecht in der "startothek" berücksichtigt. Die Inhalte der "startothek" werden laufend aktualisiert.

Gründer können durch Beantwortung diverser Fragen zu ihrem Gründungsvorhaben ein so genanntes Gründerformular ausfüllen und an die startothek-Berater zur weiteren Bearbeitung weiterleiten. Zur kostenfreien Nutzung des startothek-Gründerformulars muss sich der Gründer bzw. Unternehmer zunächst registrieren. Anhand des Gründerformulars skizziert er darauf hin sein Vorhaben. Das erstellte Profil sendet er dann an eine Auswahl der teilnehmenden startothek-Berater. Dazu kann er aus einer Detailliste diejenigen startothek-Berater auswählen, die über das Vorhaben informiert werden sollen.

Wird ein Berater ausgewählt, erhält dieser zunächst eine unverbindliche E-Mail-Anfrage. Nach einem Blick in das Gründerformular des ratsuchenden Gründers bzw. Unternehmers kann der startothek-Berater dann entscheiden, ob er mit dem Gründer Kontakt aufnimmt und diesem weiterhelfen möchte.

Hinzu kommt noch das eTraining „Gründungs- und Wachstumsfinanzierung“. Das neue Lernprogramm des BMWi hilft Gründerinnen, Gründern und Unternehmern dabei, typische Finanzierungsfehler bei der Finanzierung ihres Vorhabens zu vermeiden. Anhand der vielfältigen Übungen, Lernkontrollen und Informationstexte erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was zu einer sorgfältigen Finanzierungsplanung gehört.

Dabei kann es sich zum Beispiel um die Finanzierung einer Existenzgründung oder einer Unternehmensübernahme handeln. Bestehende Unternehmen finden die passende Finanzierung für betriebsnotwendige Investitionen sowie für Forschung und Entwicklung.


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